Sinn und Zweck des Rheinhessenkaders

Mit der Durchführung eines Rheinhessenkaders sollen verschiedene Zielsetzungen erreicht werden:

  • Allgemeine Nachwuchsförderung
  • Aufnahme der Jugendlichen in den Landeskader der Schachjugend Rheinland-Pfalz oder einem übergeordneten Kader
  • Ständige Verbesserung der Deutschen Wertungszahl (oder ELO-Zahl) der Jugendlichen
  • Herausragende Platzierungen bei Meisterschaften der Schachjugend Rheinland-Pfalz
  • Förderung von Turnierteilnahmen, insbesondere an Talentsichtungsturnieren überregionaler Schachorganisationen, um Praxisnähe zu gewährleisten.

Die Schachjugend Rheinhessen organisiert nach Spielstärke und Alter unterteilte, aus 8 bis 12 Teilnehmern bestehende Beobachtungskader, die an 8 bis 10 Schulungstagen mit einer täglichen Schulungsdauer von 6,5 Stunden (6 Unterrichtsstunden + 1/2 Stunde Pause), die im Normalfall an Samstagen stattfinden.

  • Der A-Kader ist für Jugendliche der Altersgruppe U18 und U16 mit einer Deutschen Wertungszahl größer als 1600 konzipiert.
  • Der B-Kader ist für Jugendliche der Altersgruppe U16 und U14 mit einer Deutschen Wertungszahl größer als 1300 konzipiert.
  • Der C-Kader ist für Jugendliche der Altersgruppe U12 und U10 mit einer Deutschen Wertungszahl größer als 1000 konzipiert.

Bei Bedarf ist es möglich, interessierte Jugendliche auf einem Sichtungslehrgang durch Kadertrainer auf Eignung für Kader prüfen zu lassen.

Nach zwei Trainingstagen sollte der Trainer über eine Aufnahme in den Kader entscheiden.

Für schachliche Begabung sprechen insbesondere:

  • Leistungs und Förderungsbereitschaft
  • Trainingsfleiß und Eigeninitiative
  • Erfolgreiche Turnierteilnahmen und damit verbundene Leistungssteigerung
  • Aussagefähige Deutsche Wertungszahl (DWZ)
  • Positive Beurteilung des Verhältnisses von Leistung und Alter
  • Beurteilung durch den Trainer, sofern der Jugendliche schon früher Kader-Teilnehmer war.

Nach Ablauf eines Jahres wird die sportliche Entwicklung jedes Kaderteilnehmers vom Vorstand der Schachjugend Rheinhessen aufgrund eines vom jeweiligen Kadertrainer vorgelegten schriftlichen Berichts über ihn beurteilt und neu bewertet.


Die komplette Ausbildungsordnung kann hier nachgelesen werden.