Hygienekonzept des Schachbundes Rheinhessen

Spieler, die weder geimpft noch genesen und auch keine Kinder unter zwölf Jahren sind, müssen für die Teilnahme an einem Mannschaftskampf eine Bescheinigung über einen negativen COVID-19-Test vorlegen, die nicht älter als 24 Stunden ist. Akzeptiert werden  Bescheinigungen über einen PCR-Test sowie über einen PoC-Antigen-Test durch geschultes  Personal (sogenannter Schnelltest).

NEU ist, dass auch Jugendliche von 12 bis 17 Jahren nur dann an Ligaspielen teilnehmen können, wenn sie geimpft oder genesen sind oder einen negativen "offiziellen" Test (kein Selbsttest). Jugendliche ab 12 werden nun also den Erwachsenen gleichgestellt, es gibt keine Ausnahmen für Schüler mehr!
Ebenfalls NEU ist, dass auch der Mannschaftsführer der Gastmannschaft berechtigt ist, die Nachweise geimpft/genesen/getestet der Spieler der Heimmannschaft zu kontrollieren. Auch die Spieler und Zuschauer der Heimmannschaft müssen also die Nachweise in jedem Falle zum Spiel mitbringen! Kann ein Spieler oder Zuschauer dem gegnerischen Mannschaftsführer kein Nachweis erbringen, so darf sich dieser während des Wettkampfes nicht im Turnierareal aufhalten (gleiches galt und gilt für die Spieler der Gastmannschaft).
Wir empfehlen den Gastmannschaftsführern ausdrücklich, von diesem Recht Gebrauch zu machen! Ebenso bitten wir die Gastmannschaftsführer, dem VSL über eventuelle Verstöße gegen die Hygieneauflagen durch die Heimmannschaft zu informieren.

PoC-Antigen-Tests zur Eigenanwendung (sogenannte Selbsttests) sind dagegen für die Teilnahme an den Kämpfen nicht ausreichend und können auch nicht vor dem Kampf an Ort und Stelle vorgenommen werden.

Mit dieser leichten Verschärfung kommen wir zum einen den Sicherheitsbedenken vieler Spieler entgegen. Zum anderen reduzieren wir damit auch den Aufwand für die ausrichtenden Vereine, die so am Spieltag mit möglichst wenig zusätzlicher Arbeit belastet werden.

Diese Vorgaben sind Mindestanforderungen. Darüberhinausgehende Beschränkungen, die sich aus den Vorgaben für ein Spiellokal oder den Vorgaben eines ausrichtenden Vereins ergeben, müssen vom ausrichtenden Verein jeweils spätestens drei Tage vor dem Wettkampf dem gegnerischen Mannschaftsführer mitgeteilt werden.

Pflichten des Schiedsrichters (in der Regel der Mannschaftsführer der Heimmannschaft)

Bei Verstößen gegen die Corona-Regeln steht dem Schiedsrichter der Sanktionskatalog des
Artikels 12.9 der FIDE-Schachregeln offen. Bei beharrlicher Weigerung eines Teilnehmers, die
Corona-Regeln zu befolgen, kommt Artikel 11.7 der FIDE-Schachregeln zur Anwendung.
Zuschauer, die gegen diese Regelungen verstoßen, gelten als Störer (Artikel 12.7 der FIDESchachregeln). Die sich aus den Corona-Regeln ergebenden Pflichten und Befugnisse des
Hausrechtsinhabers bleiben unberührt.

Der Mannschaftsführer der Gastamannschaft hat auf Verlangen das Recht, die Nachweise der Spieler der Heimmannschaft einzusehen.

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